Blaurote Äderchen ohne Chemie behandeln

Als Couperose bezeichnet man die feinen bläulichroten Äderchen, welche bei vielen Menschen durch die Haut schimmern. Diese Äderchen sind vor allem an Wangen und rund um die Nase häufig stark konzentriert. Couperose entsteht durch genetische Veranlagung, wobei sie durch intensives Sonnenbaden und Bluthochdruck begünstigt wird. Zudem kann Couperose auch eine Folge einer Rosazea sein. Das Auftreten der bläulichroten Äderchen muss man natürlich nicht hinnehmen.

Aktiv etwas gegen Couperose

Man kann aktiv etwas dagegen tun. Und zwar durch eine spezielle Hautpflege. Hierfür zu meiden sind alle parfümierten Produkte. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass diese Produkte auch keine ätherischen Öle enthalten. Grund dafür ist, dass diese Öle die Durchblutung der Haut fördern, was bei einer Couperose Behandlung gerade vermieden werden sollte. Kontraproduktiv sind ebenfalls fettende Cremes, da sie die Haut erhitzen. Stattdessen sollte auf Naturkosmetikprodukte bzw. auf Pflegeprodukte zurückgegriffen werden, die der Haut ausreichend Feuchtigkeit verleihen können.

Massagen statt Dampfbad und Verzicht auf Tee und Kaffee

Dampfbäder und Saunabesuche sollten während einer Couperose Behandlung vermieden werden, ebenso wie der Konsum von Tee und Kaffee. Wie Alkohol, auf den ebenfalls verzichtet werden sollte, weiten Tee und Kaffee nämlich die Gefäße. Gleiches gilt für die genannten Wellnessanwendung. Auch auf Rauchen sollte möglichst verzichtet werden, da Nikotin wiederum die Gefäße verengt, was bei einer Couperose Behandlung ebenfalls kontraproduktiv ist. Massagen für das Gesicht durch eine sanfte Reibetechnik indes fördern die Behandlung von Couperose.

couperoseSoebi Technik

Empfohlen werden kann vor allem die Soebi-Technik, die wie ein Training für die die gestressten Gefäße an den Wangen und um die Nase herum wirkt. Empfohlen werden kann auch eine durchblutungsfördernde Maske, die zu einer Stimulation des Bindegewebes führt. Um die Soebi-Massage durchführen zu lassen, kann man sich vertrauensvoll an eine ausgebildete Kosmetikerin wenden. Alternativ kommt auch eine Behandlung mit dem Laser in Frage. Der Rat eines Hautarztes sollte in diesem Fall zuvor aber unbedingt eingeholt werden.