Rauchen ist schädlich für die Gesundheit – das steht außer Frage und das ist den meisten Menschen, auch denen, die rauchen, durchaus bewusst. Durch das Rauchen steigt aber nicht nur das Risiko von Lungenkrebs, von Herzinfarkt und Schlaganfall. Vielmehr hat das Rauchen auch Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Menschen, nämlich auf die Haut, weil es diese schneller altern lässt und auch Hautkrankheiten bei Rauchern häufiger auftreten. Grundsätzlich ist nämlich anzumerken, dass die Haut von Rauchern deutlich dünner ist al die von Nichtrauchern und im Alter tiefere und mehr Falten aufweist. Je länger eine Person schon raucht, desto stärker wirkt sich dies später einmal aus. Dabei sind Frauen sehr viel stärker betroffen in diesem Fall als Männer. Im Durchschnitt sehen rauchende Frauen 10 Jahre älter aus, als sie eigentlich sind. Das heißt eine Frau von 28 Jahren kratzt von ihrem biologischen Alter her schon an der Grenze zu 40. Die vermehrte Faltenbildung lässt sich natürlich durch die Wirkung des Nikotins erklären, weil dies eine Verengung der Blutgefäße herbeiführt. Zudem kommt es durch den Genuss von Nikotin auch zu einem Östrogenmangel und damit zu dünnerer bzw. auch zu trockener und empfindlicher Haut. Der regelmäßige Konsum von Zigaretten führt zudem auch zu einer Steigerung der Aktivität eines kollagenabbauenden Enzyms in der Haut, was deren Elastizität mindert. Raucher benötigen daher eine spezielle Hautpflege, die auf ihren Teint ausgerichtet ist, so dass sie so alte aussehen, wie sie auch sind.

Verschlechterte Wundheilung

Das Rauchen hat letztlich auch Einfluss auf die Wundheilung, eben weil das Nikotin zu einer Verengung der Blutgefäße führt und damit die Erneuerung des Gewebes erheblich stören kann.  Bei einigen Betroffenen verschlimmert sich diese Hautunreinheit, bei anderen bessert sie sich. Bei der Sonderform Acne inversa wird dem Rauchen von Experten sogar eine ursächliche Bedeutung beigemessen.