Tattoos – Tendenz steigend

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung Deutschlands sind tätowiert. Experten sagen, dass die Tendenz nach oben geht. Dabei sind die meisten bei ihrem ersten Tattoo so um die 20 Jahre alt und haben noch immer nicht ihren Platz in der Gesellschaft gefunden bzw. wissen noch nicht was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Dabei ist nach dem ersten Tattoo der Knoten meist geplatzt. Wer sich einmal ein Tattoo hat stechen lassen, der kommt auch wieder mal beim Tätowierer vorbei, auch wenn es erst ein Jahrzehnt später sein sollte. Dabei tragen auch liebe Hausmütterchen ein oder sogar mehrere Tattoos, was einen Hinweis darauf gibt, dass das tätowieren lassen heute überhaupt nichts mehr mit der Punk- oder Skaterszene zu tun hat.

Arschgeweih als Nogo

Viele sehen das Tattoo heute als Mittel körperlicher Selbstbestimmung, wozu auch einst das „Arschgeweih“ gehörte, das allerdings seit einiger Zeit absolut out ist. Als Nachfolger des „Arschgeweihs“ sieht man heute das Tätowieren lassen von chinesischen Zeichen bzw. von Unendlichkeitszeichen und Vogelsilhouetten. Der aktuelle Trend geht aber dazu, dass man sich auch schon mal Tattoos an sichtbaren Stellen wie Finger und Hals stechen lässt. Natürlich kann sich das nicht jeder erlauben, insbesondere wenn der Job noch nicht gefestigt ist. In vielen Berufen wird man heute, wenn man ein Tattoo hat, noch immer schief angesehen, doch die Toleranz wächst, auch bei den Arbeitgebern.

Sternum Tattoo

Ein absoluter Trend ist auch das Sternum Tattoo, da man sich unterhalb der Brust stechen lässt. Es handelt sich hierbei um sehr symmetrische und verspielte Formen. Als Motive sind hier Mandalas sehr beliebt, aber auch Schmetterlinge und andere Motive. Grundsätzlich gilt das Brustbein aber als recht schmerzempfindlich. Dies bedeutet, dass ein Sternum Tattoo sich stechen zu lassen doch ein bisschen Überwindung kosten könnte. Da aber jeder die Schmerzen in diesem Bereich anders empfindet, ist es natürlich die eigene Einschätzung, ob man sich ein Sternum Tattoo stechen lassen soll.