Was ist die richtige Fußpflege?

Den Füßen sollte eine besondere Pflege gewidmet werden, denn sie sind ganz besonders den täglichen Belastungen ausgesetzt. Nicht nur, dass sie das eigene Gewicht tragen müssen, sondern auch Strümpfe und Schuhe, die die Füße mitunter zusätzlich belasten. Zur täglichen Pflege der Füße sollte daher immer auch das eincremen mit einer zusatzstoff- und alkoholfreien, aber feuchtigkeitsspendenden Creme gehören, damit die Haut nicht austrocknet und keine Risse bekommt, die sich entzünden könnten. Da mit zunehmendem Alter auch die Kraft der Gelenke nachlässt, kommt es zu Druckverlagerungen und zu Veränderungen der Füße wie Spreiz-, Senk- oder Plattfüße. Dies kann zu großen Schmerzen führen, die durch Hornschwielen, Hühneraugen, eingewachsenen Nägeln und weiteren Fußproblemen hervorgerufen werden. Mit der richtigen und rechtzeitigen Fußpflege, Pediküre, kann dem entgegengewirkt werden.

Was unterscheidet die eigene Fußpflege von der kosmetischen Fußpflege?

Die Fußpflege beginnt immer mit einem 10 bis 20 minütigem warmen Fußbad, dem keinesfalls Seife oder andere Badezusätze beigefügt werden sollten. Die für die Haut schädlichen Alkalien zerstören den Säuremantel und sind meist die Ursache für Nagelpilz, Fußpilz, Ekzeme und weitere Hauterkrankungen. Nach dem Fußbad werden die Zehennägel geschnitten, gefeilt und abgestorbene Nagelhaut entfernt. Nach dem entfernen der Hornhaut werden die Füße eingecremt. Bei der kosmetischen Fußpflege kommen Produkte wie die Durchblutung fördernde Badezusätze, Nagelfalztinkturen, Hühneraugenmittel und Fußpilzmittel zur Anwendung, die die Beseitigung oder Linderung von Beschwerden und Fußerkrankungen fördern. Wird die kosmetische Fußpflege regelmäßig ca. alle 4 bis 6 Wochen durchgeführt, können rechtzeitig Veränderungen erkannt und gezielt behandelt werden. Die kosmetische Fußpflege für schöne, gepflegte und gesunde Füße ist für jeden empfehlenswert, sollte aber vor allem von denen in Anspruch genommen werden, die mit der eigenen Fußpflege aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht allein zurechtkommen.

Von wem sollte ein Podologe für die Fußpflege aufgesucht werden?

Während sich die kosmetische Fußpflege mit der „normalen“ Fußpflege, die auch eine Verschönerung der Füße durch Nagellackbehandlung einschließt, befasst, kümmert sich der Podologe vornehmlich um die Gesundheit und Pflege der Füße. Podologe und „Medizinischer Fußpfleger“ darf sich nur der Fußpfleger nennen, der eine zweijährige vollschulische Ausbildung absolviert und eine staatliche Prüfung abgelegt hat. Ein Podologe sollte aufgesucht werden, wenn ungewöhnliche oder vielleicht sogar krankhafte Veränderungen an Haut und Nagel festgestellt werden. Auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung erkennt der Podologe diese Veränderungen und weiß einzuordnen, ob eine ärztliche Behandlung notwendig ist oder er diese behandeln kann. Als „Mittler zwischen Patient und Arzt“ arbeitet der Podologe meist auch mit Krankengymnasten und Orthopädie-Schuhmachern zusammen. Die medizinische Fußpflege ist besonders für Diabetiker empfehlenswert, denn Diabetiker sind schmerzunempfindlicher und nehmen warnende oder aufkommende Schmerzen oft nicht wahr. Außerdem gestaltet sich der Heilungsprozess bei Diabetikern oftmals deutlich schwieriger und langwieriger als bei anderen Patienten. Die Kosten für die medizinische Fußpflege bei Diabetikern werden von den Krankenkassen übernommen.

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