Welche Mascara für welche Augen?

Üblicherweise verwenden Frauen Mascara (Wimperntusche), um ihre Wimpern länger sowie dichter wirken zu lassen – und somit die Augen zu betonen. Außerdem sind mittlerweile auch noch Mascaras erhältlich, die eine pflegende Wirkung haben: Die Wimpern werden geschmeidiger und womöglich sogar dichter. Vorrangig sind Wimperntuschen nach Beschaffenheit der Wimpern auszuwählen. Unter anderem Es gibt es welche, die sich gut auf feine Wimpern (Volumen-Mascara) und welche die sich bestens auf eher starre Wimpern auftragen lassen (Mascara mit Curl-Effekt). Die am häufigsten vertretene Mascara-Farbe Schwarz eignet sich vornehmlich für schwarz- und braunhaarige Frauen mit dunklem Teint und dunklen Augen. Blonde und rothaarige Frauen mit entsprechend helleren Augen sollten sich jedoch lieber für braune Mascara entscheiden. Wer gern auch einmal farbige Wimperntusche benutzen möchte, sollte die Farbe von der Augenfarbe abhängig machen: Dunkelblaues oder dunkelgrünes Mascara passen beispielsweise zu braunen Augen, marineblau oder violett zu blauen Augen und grün oder purpurfarben zu grünen Augen.

Welche Unterschiede gibt es hinsichtlich der Zusammensetzung?

Handelte es sich ursprünglich noch um eine Mischung aus Kohlenstaub und Vaseline, setzt sich Wimperntusche heutzutage vornehmlich aus Wasser, Fetten, Wachsen und Emulgatoren zusammen. Für die jeweilige Farbe werden mineralische Pigmente hinzugesetzt. Vorzuziehen sind grundsätzlich Wimperntuschen auf pflanzlicher Basis. Keinesfalls sollte man sich hingegen für eine Mascara entscheiden, die N- Nitrosodiethanolamin enthält: Der teilweise als Emulgator für Kosmetika verwendete Stoff N- Nitrosodiethanolamin gilt als krebserregend. Da zu den Inhaltsstoffen von Wimperntusche nicht selten Lanolin und Paraffin zählen, sollten Allergiker sich die jeweilige Liste der Bestandteile genauestens durchlesen – und gegebenenfalls einem alternativen Produkt den Vorzug geben. Ebenso wie bei anderen Kosmetika ist auch bei Mascara auf die Haltbarkeit und somit die Verwendbarkeit zu achten: Vom Zeitpunkt des Öffnens aus gerechnet sollte die Wimperntusche vorsichtshalber spätestens nach einem halben Jahr entsorgt werden. Sollten vorher schon negative Veränderungen der Produkteigenschaften festzustellen sein, ist die Mascara selbstverständlich eher wegzuwerfen.

Welche Risiken birgt das Tuschen der Wimpern?

Fakt ist, dass man leider auch beim Kauf und bei der Verwendung von Wimperntusche einiges falsch machen kann. Den Augen zuliebe sollte man ein gut bewertetes Produkt erwerben, das insbesondere frei von schädlichen und allergieauslösenden Stoffen ist. Frauen, die Kontaktlinsen tragen, sollten darauf achten, grundsätzlich erst die Kontaktlinsen einzusetzen und dann die Augen zu schminken. Auf diese Weise wird dem Umstand vorgebeugt, dass kleinste Teile der Mascara sich zwischen Auge und Kontaktlinse festsetzen. Bevor es ans Abschminken geht, sind die Kontaktlinsen herauszunehmen. Generell bergen alle verlängernden Produkte eher die Gefahr unerwünschter Effekte in Form von kleinen Fasern auf der Hornhaut, die womöglich eine Entzündung begünstigen. Es ist vorteilhaft, die Wimperntusche in aller Ruhe aufzutragen, um etwaige Ausrutscher, die schlimmstenfalls das Auge treffen, zu vermeiden. Die recht harten Bürstchen könnten die Hornhaut verletzen. In einem solchen Fall ist möglichst schnell der Augenarzt aufzusuchen.

Welche Mascara für welche Augen