Welches Peeling ist am besten?

Die menschliche Haut unterliegt ständig einem Erneuerungsprozess. Dabei lassen trockene sowie abgestorbene Hautschüppchen die Haut nicht nur stumpf aussehen, sondern sie fühlt sich ebenfalls rau an. Doch für dieses Problem gibt es eine Lösung: ein Peeling. Das Peeling ist eine Art Schälkur für die Haut und wirkt dabei in etwa wie Sandpapier, das sanft auf Holz gerieben wird. Auf diese Weise wird die Haut sanft geglättet. Zudem werden beim Peeling die Hautschüppchen entfernt und gleichzeitig sogar die Durchblutung angeregt. Dadurch wird sie wieder strahlender und ist des Weiteren viel aufnahmefähiger für weitere Pflegestoffe. Im Einzelhandel findet man eine große Anzahl unterschiedlicher Peeling-Sorten. Damit es jedoch nicht reizt und optimal reinigt, sollte das Peeling auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein.

Welches Peeling für welchen Hauttyp?

Die Wirkung eines Peelings hängt vor allem von der Glätte und Größe der enthaltenen Schleifkörnchen ab. Diese wiederum sollten dem jeweiligen Hauttyp angepasst sein. Für empfindliche und stark verhornte Haut eignen sich zum Beispiel feine Kunststoffgranulate aus Polyäthylen sehr gut. Sie punkten mit einem gleichmäßigen und sanften Schmirgeleffekt. Für fettige, großporige sowie verhornte Haut eignen sich hauptsächlich Peelingkörnchen von pflanzlicher Herkunft. Dazu gehören zum Beispiel Aprikosenkerne und Mandelkleie. Die Körnchen hier sind gröber, besitzen eine unregelmäßige Struktur und haben somit eine intensivere Schmirgelwirkung. Ganz ähnlich wirken ebenfalls Zucker und Meersalz als Peeling. Für normale bis fettige Haut bieten sich vor allem Wasch-Peelings an. Diese bestehen aus einer Waschcreme, die wiederum die nützlichen Körnchen enthält. Diese Peelings werden ganz einfach auf die gereinigte Haut aufgetragen und dann kreisend einmassiert. Anschließend wird alles gut abgewaschen. Für normale bis trockene und empfindliche Haut sind dagegen Peel-Off-Masken eine gute Wahl. Die Masken besitzen eine gelartige Konsistenz und werden nur dünn aufgetragen. Nach dem Antrocknen kann die Maske komplett von der Haut abgezogen werden.

Welche Peelings wirken am besten bei nicht normaler Haut?

Für fettige und großporige Haut sind Peeling-Masken eine gute Wahl. Die Maske wird aufgetragen und muss ebenfalls antrocknen. Anschließend wird sie jedoch mithilfe eines Reinigungsschwämmchens oder -tuch abgewischt. Für eine dicke, derbe sowie stark verhornte Haut kann dagegen auf Kleie- und Sandpeelings zurückgegriffen werden. Hier wird die gesäuberte Kleie zunächst pulverisiert und dann mit Wasser zu einem Brei vermischt. Den Brei massiert man in die Haut ein. Danach wird alles wieder gut abgewaschen. Für großporige und schlecht durchblutete Haut sind dagegen Mittel mit einer radierenden Wirkung die ideale Wahl. Die Mittel werden lediglich auf der trockenen Haut aufgetragen. Jetzt muss das Ganze antrocknen. Dann kann das Peeling mithilfe von feuchten Fingerspitzen abgerubbelt werden. Im Einzelhandel werden diese Mittel zumeist ebenfalls als „Rubber-Creams“ bezeichnet. Allerdings kann hier beispielsweise auch auf Bierhefe zurückgegriffen werden, die mit Wasser angerührt wird. Nach dem Antrocknen wird auch diese Masse wieder mit Wasser abgewaschen.

Welches Peeling ist am besten

Brazilian Peel