Wie finde ich die richtige Haarfarbe für mich?

Mit einer Frisur kann das gesamte Erscheinungsbild eines Menschen maßgeblich verändert werden. Ob kurz, mittel, lang, hell oder dunkel – Mit unseren Haaren beeinflussen wir unsere Außenwirkung. Nicht immer ist man sehr zufrieden mit seiner Naturhaarfarbe. Dank Tönungen und Farbmitteln ist es allerdings kein Problem, die gewünschte Nuance zu erreichen. Allerdings passt nicht jede Haarfarbe zu jedem Typ. Wer beispielsweise sehr helle Haut hat, könnte mit tiefschwarzen Haaren schnell krank aussehen. Daher sollte man immer auf den Teint und die Augenfarben achten, wenn man seine Naturhaarfarbe verändern möchte. Am besten passt in den meisten Fällen eine Haarfarbe, die der natürlichen Farbe nahe kommt beziehungsweise sich in einem ähnlichen Farbspektrum befindet. Wer beispielsweise dunkelblonde Haare hat, zu dem werden auch ein wenig aufgehellte Haare gut passen. Der Hautton spielt dabei eine entscheidende Rolle. Olivfarbene bis gelbstichtige Haut passt am besten zu Braun- bis Schwarztönen. Wer sehr helle und rosige Haut hat, sieht in der Regel mit blonden bis hellbraunen Haaren gut aus.

Ich habe die richtige Farbe gefunden, nehme ich eine Tönung oder eine Coloration?

Beim Haarefärben ist es ratsam, eine Farbe zu wählen, die nicht mehr als zwei Nuancen von der Naturfarbe abweicht. Dann kann man sicherstellen, dass das Ergebnis auch zum Hauttyp und der Augenfarbe gut passen wird. Wer einmal die passende Nuance gefunden hat, steht vor der Entscheidung, ob man das Erscheinungsbild mit einer Coloration oder einer Tönung verändern möchte. Im Unterschied zur Coloration, werden einer Tönung die Farbpigmente auf das Haar gelegt. Dadurch ist das Ergebnis nicht so dauerhaft und verschwindet bereits nach bis zu sechs Haarwäschen wieder. Intensivtönungen halten bis zu 30 Haarwäschen. Bei einer Coloration dringen die Farbpigmente in die Haare ein, sodass ein dauerhafter Effektiv erzielt wird. Dabei wächst die Farbe heraus und verschwindet nicht von allein.

Macht Haarefärben meine Haare dauerhaft kaputt?

Diese Frage muss leider mit einem „Ja“ beantwortet werden. Wer seine Haare zu oft färbt, provoziert, dass sich Spliss, auch Haarbruch genannt, bildet und die Haare mit der Zeit nicht mehr über eine glatte Oberfläche verfügen, sodass die Haare schnell frizzig wirken können. Um dem ein bisschen entgegen zu wirken, ist es ratsam die Haare nicht so oft zu färben. Damit der Ansatz nicht zu schnell auffällt, ist es daher immer ratsam, eine Farbe zu wählen, die der natürlichen Haarfarbe relativ nahe kommt. Wer beispielsweise von schwarz auf blond färbt, wird schon nach zwei bis drei Wochen, je nach Haarwachstum, mit einem sichtbaren Ansatz zu kämpfen haben. Nach dem Waschen kann man die Haare mit speziellem Haaröl pflegen, das wirkt Spliss entgegen und hält die Haare geschmeidig. Ansonsten ist es ratsam, nicht mehr als 2- bis 3-mal im Jahr die Haare zu färben, um Schäden entgegen zu wirken.

haaransatz