Wie pflege ich fettige Haut?

Fettige Haut macht sich selbst direkt nach dem Aufstehen und Waschen durch einen fettigen Film bemerkbar. Aber selbst wenn „alles“ glänzt und so gar nicht trocken aussieht, sollte auch fettige Haut bei Bedarf unbedingt eingecremt werden. Denn auch fettiger Haut setzen die verschiedensten Faktoren zu. Dazu gehören neben Heizungsluft ebenfalls Sonne und verschiedene Akne-Medikamente. Diese entziehen vor allem im Winter viel Feuchtigkeit. Fettige Haut hat jedoch auch den Vorteil: Sie bleibt lange glatt sowie faltenfrei. Aufgrund des schützenden Fettfilms können sich Falten nicht so leicht bilden, als das bei trockener Haut der Fall ist. Zudem verschwinden Mitesser und Pickel in der Regel ab einem Alter von 30 Jahren. Gegen fettig Haut helfen normalerweise sämtliche Mittel, die eine trockene Haut provozieren. Hilfreich sind Artikel wie Gele, sanfte Peelings und Reinigungsschaum. Selbst Produkte mit etwas Alkohol dürfen bei fettiger Haut verwendet werden.

Welche Mittel sind geeignet?

Fettige Haut reinigt man am besten mit leichten Gelen oder Fluids. Hier sollte darauf geachtet werden, dass diese die Produktion der Talgdrüsen nicht anregen und zusätzlich Wirkstoffe gegen die unerwünschten Hautunreinheiten enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Lipo-Hydroxysäure und Milchsäure. Des Weiteren sollte man darauf achten, keinerlei fetthaltige Salben zu verwenden. Ebenso empfiehlt es sich, von einer zu starken Verwendung von Kosmetikartikeln abzusehen. Ist die Haut extrem fettig, dann bieten sich ebenfalls Gesichtswasser mit Alkohol-Zusatz an, da diese im Regelfall die Haut austrocknen. Jedoch sollten solche Mittel nicht zu oft verwendet werden, da die aggressive Behandlung die fettige Haut reizt, wodurch noch mehr Unreinheiten entstehen können. Die meisten Feuchtigkeitslotionen für fettige Haut enthalten mattierende Pigmente. Diese zögern den unerwünschten Glanz hinaus. Dagegen bieten sich für unterwegs kleine Papierstreifen, die „Blotting Papers“ an, mit deren Hilfe das Fett ganz einfach aufgesaugt wird. Pickel und Mitesser werden dagegen eine Zeit lang unauffälliger, wenn sie mit Cremes oder auch Make-ups mit lichtreflektierenden Pigmenten behandelt werden.

Gibt es Hausmittel gegen fettige Haut?

Neben den diversen Mitteln aus Drogerie, Apotheke und Co gibt es jedoch auch einige Hausmitteln, mit denen fettiger Haut zu Leibe gerückt werden kann. Ein Beispiel hierfür ist die Ringelblume, die heilend und entzündungshemmend wirkt sowie die Zellneubildung anregt. Zur Behandlung werden ganz einfach ein bis zwei Teelöffel Ringelblumenblüten mit circa 150 Mililitern Wasser aufgebrüht. Dann wird das Ganze zehn Minuten stehen gelassen. Anschließend seit man ab und träufelt etwas davon auf eine Kompresse. Diese sollte noch sehr warm für insgesamt zehn Minuten auf das Gesicht gelegt werden. Doch auch die Gurke soll bei fettiger Haut helfen. Das leckere Gemüse trägt dazu bei, dass sich die Poren zusammenziehen. Gurkenextrakt enthält Enzyme, Vitamine sowie milde Fruchtsäuren und wirkt dadurch hautreinigend sowie -klärend. So hat die Gurke eine porenverfeinernde sowie porenverengende Wirkung. Dadurch eignet sie sich auf ideale Weise für die Pflege unreiner, fettiger Haut.

Wie pflege ich fettige Haut